Reisebericht von Holger aus Lüdenscheid September 2021

mit der Suzuki an der Mittelmeerküste entlang und über das Rifgebirge zurück

Die Tour beginnt schon mit einem tollen Flug über die Pyrenäen und der Sierra Nevada nach Nador/ Marokko.
Flugzeit 3h von Düsseldorf Weeze.
Die Abholung, mit nem neuen Caddy!, vom neuen schicken Flughafen und der Transfer zum Hotel nach Driouch klappte super (nach nur 40min.war ich schon da). Man nahm mich mit zur örtlichen Polizei um sich anzumelden, bekam meine Handykarte und schon ging es zur Motorradübergabe. Ich nahm die V-Strom. Ihr solltet, bevor es nach Norden geht, unbedingt eine Tagestour nach Al Hoceima über die Berge und zurück am Meer entlang unternehmen. Sind ca.180km und zur Eingewöhnung super. Und Fischessen im Hafen von Hoceima! Unbedingt, ein Erlebnis was man nicht so schnell vergisst. Beim Fischer den frischen Fisch kaufen, mit der Tüte zum Restaurant und dort für einem frisch zubereitet. Faire Sache.
Das Hotel in Driouch ist einfach, aber sauber und gepflegt, sogar mit Pool.
Völlig ok.

Auf nach Norden. Wichtiger Hinweiß: Ihr solltet früh los. Die Strecke nach Martil ist ca.320km lang, gute Straßen, sehr kurvig und immer wieder tolle Ausblicke auf Berge und Meer. Wirklich manchmal sehr beeindruckend. Orte mit Märkten und kleine Restaurants für die Kaffeepausen gibt es ganz oft. Ihr könnt in Marokko nicht schnell fahren. Max.100kmh, in Orten teilweise nur 30. Oft Polizeikontrollen,
quasi immer rein zur Stadt und raus aus der Stadt. Sind immer superfreundlich. Unterschätzt die Sonne in Nordafrika nicht, das ist nicht das Sauerland. Pausen machen
und trinken ist wichtig. Ihr bekommt an so ziemlich jeder Kaffeebude eine Flasche Wasser mit dem Kaffee dazu.
(und bitte nur aus der Flasche trinken).
Ihr müsst schon 8-9 Stunden einplanen für den Tag incl. der Pausen unterwegs und der Fotostopps. Hotel in Martil direkt am Strand. Top! Da gibt es nichts zu meckern.

Am nächsten Tag nach Chefchouen ins Rifgebirge. Liegt wunderschön. Ist ne relativ kurze Etappe gewesen. Deswegen bin ich auch erst nach einem ausgiebigem Frühstück spät los. Ihr müsst unbedingt in die Altstadt. Kann man super essen und rumschlendern. Das Hotel liegt echt klasse. Toller Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Berge. Bin zu Fuß gelaufen, 30min bergrunter und wieder bisschen rauf. Zurück könnt ihr euch auch ein Taxi nehmen. Casa Linda kennt man. Noch was zum Fahren in Marokko. Teilweise habt ihr sehr guten Asphalt, breit ausgebaute Straßen mit kaum Verkehr. Das sind beste Voraussetzungen um Gas zu geben. Tut es nicht! Genießt die Freiheit der leeren Straßen und die Natur. Hinter jeder Kurve die nicht einsehbar ist kann eine Eselskarre, ein parkendes Auto, ein liegengebliebener LKW oder eine Ziegenherde stehen. Freilaufende Hunde sieht man auch des öfteren. Man muss vorsichtig fahren!

Die Rückfahrt von Chefchouen nach Driouch ging über das Rifgebirge parallel zum Mittelmeer.
Höchster Punkt knapp 2000m.
Die Straßen waren nicht so breit und so gut wie an der Küste.
Das Rifgebirge ist sehr zerklüftet,
vergleichbar mit den Dolomiten, man fährt durch Waldgebiete.
Mir persönlich hat das Rifgebirge noch mehr Spass gemacht als die Tour am Meer entlang. Das ist natürlich reine Geschmackssache.
Küste ist toll, Rifgebirge ist überragend.
Ich werde auch mal die größere Runde nach Fes und mit dem Atlas machen. Preis-Leistung sind ja hier wirklich super. Die Nebenkosten halten sich wirklich in Grenzen. Ich habe weniger gebraucht als angegeben.  
Fazit: Marokko ist eine Reise wert. Da müsst ihr gewesen sein. 

Das kann sich doch sehen    lassen.

Erholung muss sein. Ist ja Urlaub.

    Mit Sonnenuntegang am       Meer.

    Das Rifgebirge war besonders.

Für unsere motorradfahrenden weiblichen Gäste

von Fatima im Oktober 2021

Wir haben darauf Wert gelegt nicht so große und leicht beherrschbare Motorräder zur Verfügung zu stellen. Die Kati 390 Adventure ist toll zu fahren.
Und mit 160kg ein Leichtgewicht.

Pausen müssen sein. Bei so einer Aussicht erst recht.

Mit Warnweste werdet ihr gut gesehen. Ansonsten defensiv fahren, lasst die anderen ruhig vorbei. Wir sind zum geniessen hier.

Bummeln durch die Medina von Chefchouen. Das solltet ihr euch nicht nehmen lassen.

Ein stilvoller Eingang, oder? Im Riad Hicham in Chefchouen könnt ihr sehr gut essen.

Reisebericht von Hakan aus Halver im März 2022 Tour1 mit der KTM

tolle Tour, ganz viel Motorradfahren auf leeren Panoramastraßen, super viel gesehen und erlebt

Dies war meine erste große Motorradtour, also hatte ich nur eine ungefähre Vorstellung davon was mich erwarten würde. Allerdings muss ich sagen, dass die Marokko Tour auf den KTM Adventures meine Erwartungen übertroffen hat.

Die ganze Reise war gut durchdacht, die Motorräder mit den Gepäckmöglichkeiten waren wie geschaffen für die Reise und die Unterkünfte sind komplett ausreichend und gut. Somit konnte man ungehindert eine unvergessliche Zeit erleben.

Die Marokko-Erfahrung war manchmal wie in einer alternativen Realität. Es war so anders als zu Hause. Ich beziehe mich auf die blaue Stadt Chefchaouen, die engen Gassen und Verkaufsstände in den Städten, die trockene sandige Welt der Halbwüste und die sattgrüne Welt im Norden Marokkos.

Und dann die kurvenreichen Bergpässe mit Panoramablick, zugeschneite Bergspitzen unter dem Nebel verdeckt und das unendliche Meer vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

Wir sind nicht nur in diese Landschaften eingetaucht sondern genossen es auch die liebenswürdigen Menschen Marokkos zu treffen und etwas über ihre Geschichte und Kultur zu erfahren.

Reisebericht von Jürgen aus Solingen im März 2022 Tour1 mit der KTM

Marokko, ich komme wieder.

Eines Tages fragte ein Freund, ob ich Lust hätte mit ihm und einem weiteren Bekannten nach Marokko zu fliegen um dort Motorrad zu fahren. Das hörte sich spannend an. Ich tauschte also Fjorde, Highlands und endlose finnische Wälder gegen eine mir unbekannte Landschaft und einem bisher unbekannten Kulturkreis. Bei Lamgarda Motorradtouren buchten wir die Tour1. Nach Ankunft besorgten wir uns eine marokkanische SIM Karte und nach der Registrierung bei der Polizei ging es los. Zur Eingewöhnung fuhren wir die Hausrunde. Die Fernstraßen sind meist gut ausgebaut und es herrschte wenig Verkehr. Ich fühlte mich direkt wohl und konnte  auch die ersten Lanschaftseindrücke sammeln. Spannend wurde es in den kleineren Orten. Verkehrsregeln, Ampeln und Fußgängerüberwege hatten meist nur einen empfehlenswerten Charakter. Schnell lernten wir dass hier erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich wird.
Übrigens, Motorräder haben wir selten gesehen.

Nach einer Kaffeepause am Meer erreichten wir den Hafen von Al Hoceima. Fisch essen war angesagt. 
Bei den Fischern direkt auswählen, zum Restaurant mitnehmen und zubereiten lassen. Serviert bekamen wir eine Fischplatte vom allerfeinsten. Ich war total begeistert. Weiter dann 55km die Küstenstraße N16 entlang gen Osten und über kleinere Straßen durch die Berge über Ben Taieb zurück nach Driouch. Nach diesem ersten, für mich beeindruckenden Tag, bin ich richtig in Marokko angekommen. Am Tag darauf ging es die 5 Tagestour über Martil, Ceuta, Tanger, Asilah nach Chefchaouen und zurück nach Driouch. Die 220km N16 nach Tetouan ist eine hervorragend ausgebaute Küstenstraße mit tollen Ausblicken aufs Mittelmeer. Eine echte Traumstraße mit kaum Verkehr. Das Hotel in Martil mit Meerblick erfüllte europäischen Standard. Am nächsten Tag weiter nach Norden an die Küste der Straße von Gibraltar entlang mit Blick auf Spanien. Von Tanger ging es Richtung Atlantikküste nach Asilah. Unser Hotel war wieder am Meer gelegen und fußläufig erreichten wir die Altstadt.

Wir bekamen Kontakt zu einem Einheimischen der uns durch einige urige Gassen zu einem kleinen gemütlichen Restaurant führte. Auch hier haben wir hervorragend gegessen und einmal mehr die Herzlichkeit dieser Menschen genießen dürfen.
Chefchaouen empfängt uns am nächste Tag mit der Aussicht auf Regen. Wir entschließen uns einen Tag länger dort zu bleiben. Unser Hotel Casa Linda ist für mich ein echter Geheimtipp. Das Haus und das Anwesen ist durch und durch authentisch marrokanisch und wird von einem Deutschen geführt. Die Erkundung der "Blauen Stadt" ist ein Muss. Es herrscht ein erstaunlich reges Leben hier. Auf der letzten Etappe meiden wir das Rifgebirge da wieder Regen angesagt war. An der Küste war es wie erwartet trocken.
Ich werde lange brauchen die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Marokko mit dem Motorrad ist für mich schon etwas Besonderes. Hier ist eben vieles anders und Vergleiche sollte man nicht anstellen. Diese Touren sind eine echte Bereicherung und voller Gegensätze. Die Menschen in den kleineren Orten haben immer entspannt gewirkt. Irgendwie geht alles seinen Weg. Überall fahren Schulbusse und sammeln die Kinder ein. Am Straßenrand stehen Händler die Obst und Gemüse verkaufen.
Eine unvergesslich tolle Tour.

Reisebericht von Daniel und Michel aus Belgien April 2023

Vom 25.04. bis 02.05.23 waren wir mit einer durch Lamgarda Motorradtouren organisierten Rundreise in Marokko unterwegs.
Hier einige Eindrücke und Bewertungen der Reise.

Sehr gute Organisation der Reise mit ausgewogenem Programm und Streckenlänge. Es ging durch zahlreiche gebirgige Landschaften entlang des Mittelmeers, durch das Rifgebirge und den mittleren Atlas. Auf der Reise durchfuhren wir ebenfalls die marokkanische Kornkammer zwischen Taounate und Fes. Zum Schluss erlebten wir auf einer unendlich scheinenden Fahrbahn die wüstenartige Hochebene des Atlas.

Die Auswahl der (neuen) Motorräder war perfekt für den Trip. Der Fahrkomfort und die Leistung erfüllten alle Ansprüche eines erwartungsvollen Fahrers. Auch der kulturelle Aspekt des Landes konnte mit dem Aufenthalt in Chefchaouen und dem bunten Treiben in den Souks von Fes bedient werden.

Die kulinarischen Genüsse auf vder Reise wurden zu unserer Freude zur vollsten Zufriedenheit erfüllt: Wir konnten auf der Hausrunde den fangfrischen Fisch im Hafen aussuchen und im benachbarten Restaurant zubereiten lassen. Unterwegs gab es Tajine, Couscous und zwischendurch Melonen vom Strassenhändler.

Auf den rund 2200km fühlten wir uns persönlich immer sicher und konnten Jan und sein Team jederzeit erreichen, falls wir doch eine Frage hatten. Es gibt keinerlei Grund für negative Kritik und wir möchten uns nochmals für die perfekte Organisation und gute Betreuung von Lamgarda Motorradtouren während unserer 8 tägigen Tour bedanken.
Michel und Daniel aus Belgien